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Barrierefreies Bauen

In den letzten Jahren hört man vermehrt den Begriff „Barrierefreies Bauen“. Was steckt eigentlich dahinter? Wen betrifft es? Welche Maßnahmen kann man durchführen? Diese und weitere Fragen sollen hier einmal genauer betrachtet werden.

Barrierefreies / barrierearmes Bauen – Was ist das?

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen,[…] wenn Sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernisse und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“ So definiert es das Behindertengleichstellungsgesetz.

In der Praxis sollte man besser über barrierearmes Bauen sprechen, denn das Wort "barrierefrei" suggeriert eine komplette Umsetzung der DIN-Vorschriften, die aber im Einzelfall gar nicht nötig oder durchführbar sind.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Türhöhe. Die DIN 18140 schreibt zum Beispiel lichte Türhöhen von 205 cm vor. Tatsächlich kommen aber die meisten Menschen sehr gut mit den normalen, etwas niedrigeren Türhöhen zurecht. Nimmt man es rechtlich genau, darf man von einem barrierefreien Umbau erst sprechen, wenn auch die Türhöhe geändert wurde.

Tatsächlich geht das Thema aber alle Menschen an, denn letztendlich profitieren alle davon. Denken Sie nur mal an hohe Bordsteine und schmale Gehwege. Diese sind nicht nur für Rollstuhlfahrer ein Hindernis. Auch Eltern mit Kinderwagen, Kinder mit Fahrrädern, Rollern oder sonstigen Fahrzeugen kennen die Problematik.

Auch im eigenen Haus oder Garten finden Sie bestimmt Stolperfallen und Hindernisse, die Schaden anrichten können oder sogar schon angerichtet haben. Barrierefreie / barrierearme Bauten sind vielleicht nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung unentbehrlich, für einen größeren Teil schon notwendig, aber praktisch für alle ein Komfort- und Qualitätsmerkmal.


Wir sind Experten

Unser Geschäftsführer Michael Schneider hat an dem Lehrgang „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ teilgenommen. Daher sind wir ein zertifizierter Betrieb für barrierefreies Bauen und Wohnen. Darüber hinaus wurden wir als „Generationenfreundlicher Betrieb – Service + Komfort“ ausgezeichnet.


Praktische Erfahrung mit Rampen, bodengleichen Duschen, Türverbreiterungen oder sonstigen Umbauten haben wir schon lange.

Wir beschäftigen qualifizierte Maurer, Fliesenleger und Putzer. Mit denen können wir einen Großteil der Umbauarbeiten selbst ausführen.

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Wir als Bauunternehmen können allerdings nur ein Teil des barrierefreien Bauens abdecken. Andere Bereiche  betreffen Schreiner, Sanitärinstallateure, Elektroinstallateure, Fensterbauer usw. Gerne geben wir Empfehlungen für Fachbetriebe ab.







Gemeinsam mit dem Kunden zum Ziel

Selbstverständlich gibt es auch eine DIN-Norm für barrierefreies Bauen, die DIN 18040. Sie enthält viele wichtige Vorgaben. Gerade beim Bau von öffentlichen Gebäuden gibt es viel zu beachten. Denn die sollen in Deutschland eigentlich komplett barrierefrei sein.

Kommt ein Kunde mit seinem Problem zu uns, werden wir ihm aber keinesfalls alle DIN-Vorschriften aufzwingen. Denn dann müsste man jedes Haus nahezu komplett renovieren. Wir gehen auf Kundenwünsche ein, beurteilen was machbar ist und besprechen mit dem Kunden, was sinnvoll ist (auch kostentechnisch).